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Monika Clemens.
Etwas über mich
Sicherlich möchtet Ihr über mich auch etwas erfahren.
Also, an einem Sonntag, mitten im April des Jahres 1954, tief in der Nacht bin ich zur Welt gekommen. Was für ein Glück für mich, denn sonst gäbe es mich ja nicht!
Meine Mutter legte mich in einen riesigen,mit kuschelweichen Decken aus gepolsterten, wohl extra für mich gekauften und zurecht gemachten Weiden-Wäschekorb.Und ich fühlte mich darin gleich richtig wohl.

Den Korb habe ich noch heute im Haus allerdings schlafe ich nicht mehr darin.
Ich glaube ich kann sagen, dass ich eine glückliche Kindheit hatte.
Mit meinem besten Freund Rolf verbrachte ich viele Nachmittage. Wir erfanden die schönsten Geschichten und führten sie als Theaterstücke auf.
Mit einem Tonbandgerät, das ich einmal zum Geburtstag bekommen hatte, nahmen wir nicht nur die neusten Beatles-Hits auf, sondern erfanden auch Hörspiele. Wir sprachen selbst ausgedachte Texte ins Mikrofon und machte Regengeräusche mit kullernden Erbsen in einem Topf und Gewitter mit einer alten, kaputten Blechdose. Ich muss sagen, es war eine sehr schöne Zeit. Schon damals hatte ich wohl sehr viel Fantasie.
In der Schule freute ich mich immer, wenn wir Aufsätze schreiben sollten Aber wenn Sie zurück kamen, war die Freude gedämpft den die Bemerkung: ”Thema verfehlt” oder “wieder einmal viel zu lang” fanden meine Eltern nicht so lustig. Aber mir machte das alles nichts aus, ich und mein Freund Rolf fanden meine Geschichten immer schön.Wie das als Kind nun mal so ist.

Wenn uns ein Thema super gefiel, sponnen wir die Geschichte weiter aus und machten wieder einmal ein Hörspiel daraus, mit kullernden Erbsen und einem rauschenden Wasserfall. Wobei wir aus einem gefüllten Trinkbecher Wasser in den alten Topf meiner Mutter plätschern ließen. Und nicht zu vergessen den gefährlichen Orkan, der entstand, indem wir gegen ein Taschentuch pusteten. Das hing flatternd zwischen meinen Händen und gab irre Geräusche von sich.Ach, was war das immer lustig!
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Kind zu sein, war schön!
Da ich ein Schlüsselkind war, es waren die 60 Jahre und meine Eltern gingen beide Arbeiten, konnte ich über meine Freizeit schon früh verfügen, natürlich nach den Hausaufgaben.
Irgendwie hatte ich immer Spaß und ich weiß noch, dass ich sehr viel gelesen habe. Ich kann mich noch sehr gut an “Pucky” erinnern und ich las “Grimms Märchen” und Märchen von “Hans- Christian Andersen”. Diese Märchenbucher sollten übrigens in keinem Kinderzimmer fehlen. Ich erinnere mich noch an “Nesthäkcken”.Netshäkchen war eine elfbändige Buchreihe, die später auch verfilmt wurde. Nesthäkchens erstes Schuljahr erschien schon 1915/18
Im Jahre 1983 wurden die Geschichten verfilmt und als Weihnachtserie im ZDF gezeigt. Die Handlung umfasste die ersten drei Bücher. Die Märchenbuchautorin Else Ury war nur wenigen bekannt, obwohl ihre “Neshäcken” Romane bis heute eineMillionenauflage erreichten.
Das Buch von Marianne Brentzel “Nesthäkchen kommt ins KZ” ist die Biographie über Else Ury, erschien im Jahre 1998 und wurde 2007 unter neuem Titel wieder aufgelegt. Else Ury wurde als Deutsche jüdischer Herkunft von nationalsozialistischem System mit Schreibverbot belegt, entrechtet, enteignet und 1943 im KZ Auschwitz ermordet.
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Noch heute stehen ein paar dieser Bücher in meinem Buchregal. Eines Tages eroberte dann auch die Teenie-Zeitschrift “Bravo” mit den Beatles und anderen Idolen mein Kinderzimmer.
Sie wurde wöchentlich von meinem Taschengeld gekauft und gehörte zum festen Inventar meines Zimmers. Doch irgendwann war sie aus meinem Leben verschwunden, tauchte aber viele Jahre später wieder in meinem Haus auf, allerdings im Zimmer meiner Tochter.
Ja, so wiederholt sich irgendwie doch alles! Und die Jahre vergingen !
Eines Tages erzählte ich meiner kleinen Enkeltochter wieder einmal eine meiner Geschichten. Sie hörte gespannt zu, bekam zwischendurch Lachanfälle und rief: “Oma, mehr!” Da wurde mir plötzlich klar: ich muss meine Geschichten aufschreiben! Also setzte ich mich an meinen Computer und unter meinen Fingern entstanden Buchstaben und Wörter, die die Gestalten in meinem Kopf zum Leben erweckten.
Immer wenn ich die Augen schloss, sah ich die unterschiedlichsten, zauberhaftesten Wesen aus dem Dunklen erwachen. Es machte mir riesigen Spaß, diese Figuren und ihre Geschichten zu Papier zu bringen und um sie herum eine fantastische Welt zu erfinden. ”Hurra!” dachte ich. Ich hatte meine kindliche Fantasie wieder gefunden!
Ich bin an Rheuma erkrankt und stellte fest, dass das Schreiben mich auch etwas von meinen Schmerzen ablenkte.
Während der Entstehungszeit meiner Bücher werde ich von meinem Mann sehr unterstützt. Er hört mir zu und wir lachen zusammen, wenn ich wieder neue verrückte Ideen aufs Blatt gebracht habe.
Bei der Covergestaltung tauschen wir Ideen aus und einige Figuren wurden von meinem Mann gezeichnet.
Gerade entstehen wieder neue Geschichten, die ich irgendwann auch in die Welt hinaus schicken, um viele Kinder ein paar lustige, spannende und zauberhafte Lesestunden zu schenken. Denn ich möchte gerade Kindern Freude bereiten und sie zum Lesen motivieren. Das kann man nur erreichen, wenn ein Buch so spannend ist, das man es nicht aus der Hand legen mag. Denn lesen ist wichtig und frühes lesen kann das Leben positiv beeinflussen
Dies ist der Weidenkorb wo mich meine Mutter nach der Geburt rein legte!
Er ist nun 57 Jahr alt!
Wo ist bloß die Zeit geblieben!?
1954- 2010
Rheuma!
Oma,hast Du wieder Rheu-Mann?
So liebevoll nennt meine Enkeltochter meine Rheumaerkrankung, wenn sie sieht, dass es mir wieder einmal schlecht geht.
Seit 7 Jahren leide ich an Rheuma.Schleichend breitete sich die Krankheit in meinem Körper aus. Warum gerade ich an Rheuma erkrankt bin, das weiß ich nicht. Ich wurde auch gleich mit mehreren Rheuma Erkrankungen gesegnet. Dazu gehören die unheilbare, sekundäre Fibromyalgie(Muskel-Faser-Sehnen-Schmerzen), ausgeprägte sergonegative Spondylarthritis und Polyarthritis.
Mein Rheu-Mann wandert in meinem Körper hin und her, sucht sich Stellen aus und peinigt mich mit Stichen, die sich anfühlen als wenn ein Messer oder eine dicke Nadel hineingebohrt wird. Sogar Berührungen der Haut oder ein leichter Druck, schmerzt schon. Der Rheu-Mann kriecht zwischen die Gelenkknorpel und fängt fröhlich an zu Arbeiten. Entzündungen kommen und gehen. Der Schmerz ist mein Lebenspartner geworden! Mein Rheu-Mann springt von einem Gelenk zum anderen und tobt sich immer so richtig aus. Ich bin immer froh,wenn es für mich zwischendurch mal ein paar tage ohne Schmerzen gibt. Rücken- Finger- Gelenk-u. Nackenschmerzen peinigen mich fast Täglich.

Durch die leckeren Medikamente hat mein Auge schon einen Grauen Star bekommen. Durch mehrere Regenbogenhautendzündungen verschlechterte sich sogar mein Sehrvermögen. Ich musste operiert werden, sonst hätte ich mein Sehvermögen verloren. Das Rheuma wirkt sich auf den gesamten Bewegungsapparat aus. Jeden Morgen ist schon eine neue Schmerzüberraschung vorprogrammiert. Wo schmerzt es mich diesmal? Wo schlägt der Rheu-Mann zu! Angeschwollene Knie, Fußgelenke, Finger-Handgelenke-Nacken und Rückenschmerzen sind an der Tageordnung. Schmerzen bestimmen also meinen Alltag. Es gibt gute und schlechte Tage. Morgens wache ich wegen der Schmerzen meistens viel zu früh auf und muss aufstehen, aber ich bin immer froh, wenn es dann mal wieder ein schmerzarmer Tag wird. Die Nebenwirkungen der Medikamente, wegen der ich schon manche Tage über der Kloschüssel hängend verbracht habe, und das nette Kortison das meine Kleidergröße in die Höhe schießen läst, sind noch die geringern Übel. Damit muss ich Leben. Heute nach 5 Jahren (Medikament ist zu teuer) bekomme ich endlich ein Biologika gespritz, damit keine weiteren Entzündungen in meinem Auge Schaden oder wo anderes anrichten. Auch die Angst ist mein Lebensbegleiter geworden. Angst vor staken Schmerzen, Angst vor dem Tod, Angst vor Gedanken: Wie lange lebe ich mit Rheuma, sterbe ich an den Medikamenten oder an der Erkrankung?? Aus diesem Grund habe ich mich dem Thema Rheuma verschrieben. Überhaupt, das Schreiben bringt mir Freude. Ich entfliehe beim Schreiben meiner Fantasy-Geschichten in eine andere Welt.
Auch wenn die Hände geschwollen sind, finden die Figuren, die in meinem Kopf entstehen, ihren Platz auf dem Papier. Und was am wichtigsten ist: Schreiben lenkt mich von meinen starken Schmerzen ab. Eines möchte ich noch ganz klar hervorheben: ohne die Unterstützung meiner Familie und meiner Internetfreunde könnte ich meine Homepage mit ihren Bildern und Texten nicht so schön präsentieren. Auch bei meinen Büchern werde ich natürlich sehr unterstützt. Warum bekommen überhaupt so viele Menschen Rheuma? Man hat festgestellt, dass mehrere Faktoren Auslöser dafür sein könnten. Auslöser für Rheuma könnten z.B. die eigenen Gene oder eine durchlebte Infektion sein. Aber auch folgende Situationen können möglicherweise dazu beitragen:Frühere starke emotionale Belastungen oder aktuelle Ereignisse physischer und psychischer Natur könnten eventuell für die rheumatoide Arthritis auslösend sein.
Im Vordergrund können da Krisen in zwischenmenschlichen Beziehungen, Tod und Verlust wichtiger Bezugspersonen, sowie Autoritäts- und Eheprobleme stehen. Ärger oder Wut, die man unterdrückt, Gewissenhaftigkeit und Stress jeglicher Art und natürlich die Ernährung spielen ebenfalls eine große Rolle, z.B die Übersäuerung im Körper. Vielleicht haben wir Menschen ev.durch unsere tägliche Nahrung Rheuma bekommen.Warum haben so viele Menschen Rheuma? Warum gibt es so viele verschiedene Kranheitbilder?
Wissen wir was wir in den letzten 50Jahre alles mit der Nahrung zu uns genommen haben? Bio-Lebenmittel sind heute auch keine Bio-Lebenmittel mehr! Bio-Lebensmittel sind heute auch keine Bio-Lebensmittel mehr! Ein normaler Salat oder ein Apfel ist heute schon voller Pestizide! Unmöglich so etwas. Und nur weil wir Lebensmittel von einem Land in das nächste verschicken, werden die Produkte mit “Giftstoffen” schön haltbar gemacht! Oder hat unsere Kleidung zu viel Giftstoffe? Auch dies sollte man in betracht ziehen. Ein großes ? wird immer im Raum stehen!
Alle diese Punkte können bei uns Menschen zu Rheuma geführt haben. Wenn ich es richtig betrachte, habe ich einige dieser Situationen erleben müssen. Als Kind hatte ich Gelbsucht..
Meine geliebte Mutter ist in frühen Jahren verstorben und auch mein Vater verstarb vor 7 Jahren in meinem Armen.Auch waren die zurück liegenden Jahre sehr abwechslungsreich.Na ja, auch sonst ist das Leben ja kein Wunschkonzert. Es läuft nicht immer so geradeaus, sondern fährt über hohe Berge und tiefe Täler. Obwohl es manchmal schön wäre, wenn sich die Mitmenschen so verhalten würden, wie man es sich wünscht. Aber wie gesagt, das Leben läuft so, wie es läuft! Nur eines sollten alle Menschen über Rheumatiker wissen. Stress und Aufregung ist Gift für sie. Rheuma-Schübe warten nur auf so einen Moment.
Meine Gedanken sind bei allen an Rheuma erkrankten Menschen, besonders bei unseren kleinsten, den Kindern und Jugendlichen.





















